Wenn euer Kind in den ersten Kita-Tagen weint, weil es noch kein Deutsch spricht, ist das schmerzhaft mit anzusehen – aber es ist kein Zeichen dafür, dass etwas nicht funktioniert.
Weinen ist Kommunikation
Ohne die passenden Worte drückt ein Kind Gefühle oft über Weinen aus – das ist keine Sprachbarriere im negativen Sinn, sondern der Weg, den ein kleines Kind eben zur Verfügung hat.
Was das Kita-Team tut
Wir reagieren mit Nähe, ruhiger Stimme und Körpersprache – oft reicht das, um ein Kind zu beruhigen, auch ohne dass es die Worte versteht. Mit der Zeit lernt es, dass Weinen nicht die einzige Möglichkeit bleibt.
Was ihr als Eltern tun könnt
Ein ruhiger, kurzer Abschied hilft mehr als ein langes Zögern. Vertraut darauf, dass sich euer Kind meist innerhalb weniger Minuten nach dem Abschied beruhigt – auch wenn das schwer vorstellbar erscheint.
Es wird besser
Mit jedem Tag, an dem euer Kind erlebt, dass ihr zuverlässig zurückkommt, wächst sein Vertrauen – unabhängig von der Sprache.
Dieser Beitrag ist Teil unserer Blog-Reihe, in der wir Einblicke in unseren Alltag, unsere Werte und unsere pädagogische Arbeit teilen.
Laura
