Mein Name ist Fatima Samanba-Schaus. Ich bin 49 Jahre alt, stamme aus Abchasien und leite seit 2024 die Einrichtung „Allerheiligste Dreifaltigkeit“ im Tandem mit meiner Kollegin Laura Lesniakiewicz. Bereits seit dem Jahr 2010 bin ich in unserer Einrichtung als Erzieherin tätig und blicke nun stolz auf viele wertvolle Jahre mit den Kindern zurück.
Mein Weg zu den Kindern und zur Sprache
Schon seit meiner Kindheit schlägt mein Herz für die deutsche Sprache. Nach meinem Abitur habe ich Deutsche Philologie (Sprache und Literatur) in Russland studiert und anschließend als Dozentin an der Universität in Abchasien gearbeitet. Im Jahr 2002 führte mich mein Weg nach Deutschland. An der Goethe-Universität in Frankfurt habe ich mein Magisterstudium in Germanistik mit den Schwerpunkten Sprachwissenschaft und Literaturwissenschaft sowie Pädagogik im Nebenfach absolviert.
Nach dem erfolgreichen Abschluss habe ich ein wissenschaftliches Buch im Fachbereich Linguistik veröffentlicht. Die Arbeit untersucht das Phänomen des Negative Concord (die doppelte Verneinung) in den deutschen Dialekten, wo es grammatikalisch genutzt wird, obwohl es im Standarddeutschen als falsch gilt. Um mein Profil zu vervollständigen, habe ich an der Goethe-Universität zusätzlich noch Erziehungswissenschaft studiert.
Ein Herzensprojekt: Unser Puppentheater
Ein ganz besonderes Highlight in unserer Einrichtung ist das Puppentheater, das ich mit großer Leidenschaft für die Kinder anbiete. Wir haben das große Glück, eine wunderschöne Sammlung von handgefertigten Handpuppen und ein tolles Theater zu besitzen.
Das Puppentheater ist für mich ein magischer Ort, an dem Lernen und pure Freude perfekt zusammenkommen. Es fördert die Kinder in vielen wichtigen Bereichen:
- Sprache und Wortschatz: Kinder tauchen in Geschichten ein und lernen spielerisch neue Wörter und Sätze.
- Gefühle und Mitgefühl: Beim Mitfiebern lernen die Kinder, sich in andere hineinzuversetzen und Emotionen besser zu verstehen.
- Kreativität und Fantasie: Die bunten Geschichten regen die Vorstellungskraft an und laden zum Träumen ein.
- Mut und Selbstbewusstsein: Wenn die Kinder später selbst in die Rolle einer Puppe schlüpfen, trauen sie sich oft Dinge, die sie sich sonst nicht trauen würden.
Ich freue mich sehr auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen und Ihren Kindern!
Herzliche Grüße,
Fatima Samanba-Schaus
