Die Eingewöhnung erklärt: was passiert in den ersten Wochen?

Mutter umarmt ihr Kind – Eingewöhnung in der Kita

Die Eingewöhnung ist die wichtigste Phase am Anfang der Kita-Zeit – und für viele Familien gleichzeitig eine der aufregendsten. Wir erklären euch, was in dieser Zeit passiert und warum sie so wichtig ist.

Warum es eine Eingewöhnung braucht

Für euer Kind ist die Kita zunächst eine völlig neue Umgebung: fremde Erwachsene, fremde Kinder, ein neuer Tagesablauf. Die Eingewöhnung sorgt dafür, dass euer Kind diese Umstellung langsam und begleitet erleben darf, statt plötzlich allein in einer neuen Welt zu stehen.

Der typische Ablauf

In den ersten Tagen bleibt meist ein Elternteil gemeinsam mit dem Kind in der Gruppe, ohne selbst aktiv mitzuspielen. Schritt für Schritt übernimmt eine feste Bezugsperson aus dem Team mehr Verantwortung, bis euer Kind auch kurze Zeit ohne euch in der Gruppe bleibt. Wie lange dieser Prozess dauert, ist von Kind zu Kind unterschiedlich – meist zwischen zwei und vier Wochen.

Auch ohne viel gemeinsame Sprache

Selbst wenn euer Kind noch kein oder wenig Deutsch spricht, funktioniert die Eingewöhnung gut – Kinder bauen Vertrauen zunächst über Blicke, Gesten und Zuwendung auf, nicht nur über Sprache. Die pädagogischen Fachkräfte sind darin geschult, auch ohne viele gemeinsame Worte eine sichere Bindung aufzubauen.

Was ihr als Familie beitragen könnt

Bleibt in der Eingewöhnungszeit möglichst erreichbar und plant keine wichtigen Termine parallel dazu. Vertraut darauf, dass Weinen beim Abschied normal ist und nicht bedeutet, dass etwas falsch läuft. Sprecht offen mit der Bezugsperson, wenn euch etwas unsicher macht.

Mehr zur Eingewöhnung und zum Ankommen in der Kita findet ihr in unserem Überblick für internationale Familien.

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