Die ersten 100 Tage in einer deutschen Kita: was ist anders?

Egal wie gut du dich vorbereitet hast: Der erste echte Arbeitstag in einer deutschen Kita bringt oft Überraschungen. Hier ein paar Dinge, die international neuen Kolleg*innen häufig auffallen.

Der strukturierte Tagesablauf

Feste Rituale wie der Morgenkreis, gemeinsame Mahlzeiten zu festen Zeiten oder die Wickelroutine geben dem Tag eine klare Struktur – das ist in vielen anderen Bildungssystemen weniger ausgeprägt.

Kinder werden viel gefragt

Statt Anweisungen zu geben, wird in deutschen Kitas oft gefragt: „Was möchtest du spielen?“, „Wie fühlst du dich?“ Diese Beteiligung der Kinder an Entscheidungen braucht am Anfang manchmal etwas Umgewöhnung.

Elternkommunikation ist eng

Der Austausch mit Eltern ist meist regelmäßig und direkt – kurze Tür-und-Angel-Gespräche gehören genauso dazu wie feste Elterngespräche.

Gib dir Zeit

Nach etwa hundert Tagen fühlen sich die meisten neuen Kolleg*innen deutlich sicherer. Bis dahin ist es völlig normal, noch nicht alles zu kennen – frag einfach nach.

Dieser Beitrag ist Teil unserer Blog-Reihe, in der wir Einblicke in unseren Alltag, unsere Werte und unsere pädagogische Arbeit teilen.

Laura

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