Die ersten Schritte: Wie Laufenlernen gelingt

Die ersten Schritte: Wie Laufenlernen gelingt

Ein wackliger Schritt, ein Plumps auf den Po, ein Lachen – und der nächste Versuch. So sieht Laufenlernen in echt aus. Für Eltern ist es einer der aufregendsten Momente im ersten Lebensjahr. Für das Kind ist es vor allem: harte Arbeit.

Wann fangen Kinder an zu laufen?

Die meisten Kinder machen ihre ersten freien Schritte zwischen dem 10. und 18. Lebensmonat. Manche früher, manche später – beides ist völlig normal. Vorher durchlaufen Babys meist mehrere Stationen: sich hochziehen, an Möbeln entlanghangeln, kurz alleine stehen. Jeder dieser Schritte ist wichtig, auch wenn er noch nicht wie Laufen aussieht.

Warum jedes Kind sein eigenes Tempo hat

Manche Kinder krabbeln monatelang, bevor sie laufen. Andere überspringen das Krabbeln fast ganz. Das Tempo hängt von Muskelkraft, Gleichgewichtssinn und auch einfach vom Mut ab, loszulassen. Ein Vergleich mit anderen Kindern bringt selten etwas – wichtiger ist, dem eigenen Kind die Zeit zu geben, die es braucht.

Wie wir das Laufenlernen unterstützen

Barfußlaufen auf verschiedenen Untergründen stärkt die Fußmuskulatur. Möbel in Greifhöhe geben Halt zum Hochziehen. Und das Wichtigste: einfach Raum lassen zum Ausprobieren, statt ständig an der Hand zu führen. Kinder lernen am besten, wenn sie selbst balancieren, wackeln und auch mal hinfallen dürfen.

Hinfallen gehört dazu

Jeder Sturz beim Laufenlernen ist kein Rückschlag, sondern Teil des Lernens. Kinder spüren so, wie ihr Körper im Gleichgewicht bleibt. Ein aufmunterndes Wort und schon geht es weiter – meistens schneller, als wir denken.

Die ersten eigenen Schritte sind ein kleines Wunder – und ein großer Moment für Groß und Klein.
Laura

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