Kinder erwerben eine neue Sprache selten durch bewusstes Lernen – sondern fast immer nebenbei, im Spiel und im Alltag. Was dabei im Hintergrund passiert.
Verstehen kommt vor Sprechen
Zuerst verstehen Kinder deutlich mehr, als sie selbst sagen können. Diese „stille Phase“ ist normal und kein Grund zur Sorge – im Inneren wird die Sprache bereits aktiv aufgebaut.
Wiederholung im echten Kontext
Feste Rituale wie der Morgenkreis oder das gemeinsame Essen bieten immer wiederkehrende Sprachmuster – genau diese Wiederholung im echten Zusammenhang hilft Kindern, Sprache zu verankern.
Spielen ist der beste Sprachunterricht
Im Spiel mit anderen Kindern entsteht Sprache oft wie von selbst – ganz ohne Druck, aus dem natürlichen Wunsch heraus, sich zu verständigen und mitzumachen.
Geduld zahlt sich aus
Der Fortschritt ist anfangs oft unsichtbar und zeigt sich dann plötzlich in einem Sprung – viele Eltern berichten, dass ihr Kind „auf einmal“ viel mehr spricht als noch Wochen zuvor.
Dieser Beitrag ist Teil unserer Blog-Reihe, in der wir Einblicke in unseren Alltag, unsere Werte und unsere pädagogische Arbeit teilen.
Laura
